Wie die Berechnungen funktionieren

Jeder Rechner wendet die Formel an, die das Recht des Landes vorgibt, mit der Reihe des zuständigen Statistikamts, und rundet, wie der Text es verlangt.

Österreich

Anpassung nach dem Mieten-Wertsicherungsgesetz: Die Miete ändert sich jährlich am 1. April um die durchschnittliche Veränderung des VPI im Vorjahr, berechnet aus den Jahresdurchschnitten der Statistik Austria. Der Teil der Veränderung über 3 % zählt nur zur Hälfte. Für Wohnungen mit Mietzinsbeschränkung nach dem MRG gilt für 2025 höchstens 1 % und für 2026 höchstens 2 %. Die erste Anpassung wird nach vollen Monaten aliquotiert. Gerundet wird kaufmännisch auf ganze Cent. Für die Wertsicherung eines Betrags zwischen zwei Monaten werden ältere Indexbasen über die amtlichen Verkettungsfaktoren verbunden.

Andere Länder

Frankreich: Miete × IRL des Referenzquartals / IRL ein Jahr zuvor. Belgien: Ausgangsmiete × neuer Gesundheitsindex / Ausgangsindex. Spanien: Jahresveränderung des VPI oder des IRAV mit den gesetzlichen Obergrenzen. Italien: Jahresveränderung des FOI-Index zu 75 % oder 100 %. Portugal: jährliche Koeffizienten aus dem Diário da República, auf den Cent aufgerundet.

Aktualisierung und Grenzen

Die Reihen werden von einem Programm über die amtlichen Schnittstellen abgerufen; portugiesische Koeffizienten, flämische Faktoren und Istat-Verkettungskoeffizienten werden von Hand nachgetragen. Eine Berechnung ersetzt nicht das Lesen des Mietvertrags: Eine eigene Klausel geht dem allgemeinen Fall vor, soweit das Gesetz sie zulässt, und ein Gericht kann einen strittigen Fall anders entscheiden.

Häufige Fragen

Warum rechnet der Rechner mit Jahresdurchschnitten statt mit einem Monatswert?

Weil das Mieten-Wertsicherungsgesetz die Anpassung an die durchschnittliche Veränderung des Verbraucherpreisindex im Vorjahr knüpft, also an den Jahresdurchschnitt im Vergleich zum Jahresdurchschnitt davor. Ein einzelner Monatswert, wie ihn ältere Wertsicherungsklauseln verwenden, zählt für Wohnungsmieten im Anwendungsbereich des Gesetzes seit 2026 nicht mehr; für andere Beträge rechnet der Wertsicherungsrechner weiter mit Monaten.

Wie werden VPI 2010, VPI 2015, VPI 2020 und VPI 2025 miteinander verbunden?

Über die Verkettungsfaktoren der Statistik Austria, die das Verhältnis der Jahresdurchschnitte im Basisjahr wiedergeben: 1,107 von VPI 2010 auf VPI 2015, 1,082 von VPI 2015 auf VPI 2020 und 1,282 von VPI 2020 auf VPI 2025. Liegen Ausgangs- und Vergleichsmonat in verschiedenen Basen, multipliziert der Rechner das Verhältnis der Indexwerte mit den nötigen Faktoren.

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Amtliche Quellen

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Herausgeber von Rechnern zur Wertsicherung von Mieten · VPI und Mieten-Wertsicherungsgesetz in Österreich

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